Erden Texte PDF
  1. Niedermauern
  2. Empört Euch!
  3. Kater Komm
  4. Copy Paste
  5. Grosser Bla
  6. Wellenlänge
  7. Wenn du mich nur lässt
  8. Es bleibt dabei
  9. Du bist nicht allein
  10. Erden
  11. Die ganze Nacht
  12. Donnerstag im Mai
  13. Feiertag
  14. Wenn die Welt untergeht

Niedermauern

Nieder mit den Mauern in den Köpfen.
Nie wieder soll uns trennen, was uns eint.
Ich will Lieder hören, die die Welt gesünder machen,
Und lachen, wenn die Sonne scheint.

Kölsche Jung als Mallorcaner,
Weisser Mann als Indianer,
Bundeskanzler als Verbrecher,
Stille Post als Radiosprecher,
Realist als Falscher Hase,
Kommunist als Grosskonzern,
Fachmänner als Blubberblase,
Schwarzer Mann als roter Stern.
Starfriseur als Drogendealer,
Wettbetrug als Fussballspieler,
Machotum als Selbstbefreiung,
Unsensibel – Oh Verzeihung.
Sturm und Drang als Attitüde,
Massenmorde als Faux Pas,
Katzenkind vom Nachbarrüde,
Gott sei mit euch – Inschallah!

Nieder mit den Mauern in den Köpfen.
Nie wieder soll uns trennen, was uns eint.
Ich will Lieder hören, die die Welt gesünder machen,
Und lachen, wenn die Sonne scheint.

Junger Sack als alter Hüpfer,
Weite Welt als schmaler Schlüpfer,
Leichtes Spiel für schwere Masse,
Autobahn als Einbahnstrasse,
Kofferbomben als Geschenke,
Killerspiel als Liebestränke,
Kauderwelsch als Feuerrede,
Chipkarten für Schlüsselede.
Himmelskörper für den Teufel,
in der Schwebe ohne Zweifel,
Freier Wille ferngesteuert,
Billigflieger überteuert,
Gold und Silber in der Krise,
Geldverleiher in der Miese,
Nachtschwärmer als Tagediebe,
Krieg und Waffen für die Liebe.

Nie wieder!

Nieder mit den Mauern in den Köpfen.
Nie wieder soll uns trennen, was uns eint.
Ich will Lieder hören, die die Welt gesünder machen,
Und lachen, wenn die Sonne scheint.

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Empört Euch!

Empört Euch! Denn diese Welt sie gehört euch.

Ich weine eine Träne für die Ware Wahrheit.
Gebt mir einen Wunderbaum gegen meinen Freiheitstraum.

All mein Geld gibt es nicht, wenn die Welt daran zerbricht.
Keinen Cent für die Bank, dem Rebell den Zaubertrank.
Für die Liebe ein Patent, das die Spreu vom Weizen trennt.
Und mein Ärger ist nichts wert, wenn von ihm keiner erfährt.

Empört Euch! Denn diese Welt sie gehört euch.

Päng, päng, päng!
Mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Damit sie nicht mehr von den Dächern pfeifen, was eh schon alle wissen.

Nimm dein Wort als Geschoss, lass es auf die Dummen los.
Du bist es wert, dass man hört, was dich an und für sich stört.
Blaues Wunder -Mutterschiff – deine Furchen reichen tief.
Schwert zu Pflug, Angst zu Staub – Affe Mensch: blind, stumm und taub.

Empört Euch! Denn diese Welt sie gehört euch.

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Kater Komm

Komm Kater, Kater komm, Kater komm, komm.
Hast du Dir nicht was aus meiner Kiste genommen?
Kannst es auch behalten, tut mir gar nicht weh.
Ich bin sogar sehr froh, wenn ich es niemals wieder seh.

Aus Forschungszwecken schlich heut der Kater in mein Zimmer,
Die Neugier im Genick und in den Pfoten.
Um abzuchecken, wo die Gerüchte sich befinden,
Die Halbwahrheiten und die Schoten.
Ich hatte diese in einer Kiste eingeschlossen,
Vor dieser widerrum lies er sich nieder.
Um rauszufinden, welches Gerücht die Runde macht,
begann er zuzuhören und streckte seine Glieder.

Komm Kater, Kater komm, Kater komm, komm.
Hast du Dir nicht was aus meiner Kiste genommen?
Kannst es auch behalten, tut mir gar nicht weh.
Ich bin sogar sehr froh, wenn ich es niemals wieder seh.

Und als dann eine Halbwahrheit die Box verlassen wollte,
Da sprang er auf und schnappte zu.
Seitdem ernährt der Kater sich aus meiner Kiste.
Die Schoten scheinen ihm zu schmecken,
Und ich hab meine Ruh.

Komm Kater, Kater komm, Kater komm, komm.
Hast du Dir nicht was aus meiner Kiste genommen?
Kannst es auch behalten, tut mir gar nicht weh.
Ich bin sogar sehr froh, wenn ich es niemals wieder seh.

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Copy Paste

Jo, Krass, Fett, wie geil ist das denn?

Ich trage Hosen wie Skater,
Sweater wie HipHopper,
Haare wie ein Hippie,
Und singe wie ein Popper.
Ich geh´ aus in Indie Clubs,
Gehe ab in dunklen Bars,
Geh´ auf die Barrikaden,
Wenn andere sagen das war´s.
Punk war ich nicht,
Aber schräg war ich schon immer,
Goethe gegen MS-DOS
In meinem Kinderzimmer.
Flimmerkasten versus Fantasyromane,
Markenschuh als Fetisch,
Che Guevara auf der Fahne!

Copy – Paste, Copy – Paste, Copy – Paste,
Muss ich das tun oder hab´ ich die Wahl?
Copy – Paste, Copy – Paste,
Bin ich Kopie oder Original?

Yo Digger, Krass Alter,
Fett, wie geil ist das denn?
Hab ich so gelernt,
Und ich sag es wenn es passt.
Trendmässig hip,
Sprachlich ganz weit vorn,
Im zertifizierten Outfit
Gegen die Norm.
Brüste wie Pamela,
Nase wie die Carey,
Ohren wie Ranicki
Und Fell wie Tom und Jerry.
Klunker wie die Hilton,
Autos wie ein Scheich,
Leben wie die Stars
Aber leider nicht so reich.

Copy – Paste, Copy – Paste, Copy – Paste,
Muss ich das tun oder hab´ ich die Wahl?
Copy – Paste, Copy – Paste,
Bin ich Kopie oder Original?

Wir mögen keinem gerne gönnen,
Daß er was kann, was wir nicht können. – Gönnen wir nicht.
Wir mögen keinem gerne gönnen – können wir nicht,
Daß er was kann, was wir nicht können. – Gönnen wir nicht.
Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Wer nicht will was er kann, muss können was er will.
Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Hast du genug vom alten Käse? Dann rühr´ ´nen neuen an!

Copy – Paste, Copy – Paste, Copy – Paste,
Muss ich das tun oder hab´ ich die Wahl?
Copy – Paste, Copy – Paste,
Bin ich Kopie oder Original?

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Grosser Bla

Komm grosser Bla, erleuchte mich.
Gib mir „Bla“ und sprich durch mich!

Ja, lass mich blubbern und brabbeln
Lass mich quietschen und quatschen,
Lass mich säuseln und sabbeln.
Ja, gib mir Fürze ins Hirn,
Gib mir Stirnlappenschlabber und ´nen Quirl für die Stirn.
Ja, lass mich rein ins TV.
In den Vorabend-Talk und in die Tagesschau.
Da bin ich ganz daheim.
Mit unhaltbaren Thesen und Gedanken aus Schleim.

Komm grosser Bla, erleuchte mich.
Gib mir „Bla“ und sprich durch mich!

Ja, schick mir schicke Geschicke.
Gib mir Anhängerscharen mit Exzess und Geficke.
Ja, gib mir Humbug und Quatsch,
Gib mir miese Mauscheleien,
Gib mir Tratsch und Klatsch.
Ohh, lass mich kriechen und knien,
Lass mich bitten und betteln und noch ne Linie ziehen.
Ahh, wasche meine Gedanken,
Lass sie abtropfen bis keine Zweifel mehr wanken.

Komm grosser Bla, erleuchte mich.
Gib mir „Bla“ und sprich durch mich!

Ja, ich spür´ Dich, kann deine Gegenwart fühlen,
Grosser Bla verführ mich!
Jaa, flöss mir Worte ein,
Gib mir „Ja und Amen“ und einen Heiligenschein.

Es ist gelungen. Der Grosse Bla, er sprich zu mir.
Er spricht in Zungen:

– . –

Komm grosser Bla, erleuchte mich.
Gib mir „Bla“ und sprich durch mich!

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Wellenlänge

Ich steh auf Deinen Rhythmus,
Ich liebe Deine Frequenz,
Ich spüre Deinen Herzschlag
Wenn ich mit Dir dance.
Ich steh auf Deine Melodie,
Ich liebe Deine Resonanz,
Ich spüre Deinen Herzschlag,
Wenn ich mit Dir tanz.

Und du glänzt wenn du lachst
Und du strahlst, wenn du liebst,
Und du hältst mich über Wasser,
Wenn du mich nimmst und dich gibst.
Ich brauch´ Dich nicht zum überleben,
Doch um zu leben brauch´ ich Dich.
Bei Deinem Namen beginnt meine Stimme zu beben,
Denn was was Du gibst, gibt mir mich.

Ich steh auf Deinen Rhythmus,
Ich liebe Deine Frequenz,
Ich spüre Deinen Herzschlag
Wenn ich mit Dir dance.
Ich steh auf Deine Melodie,
Ich liebe Deine Resonanz,
Ich spüre Deinen Herzschlag,
Wenn ich mit Dir tanz.

Ich kann dich sehen,
Extrem nah dran
Bist Du das Grösste
Und schaust mich an.

Spürst du wie ich denke?
Spürst du wie ich denke?
Wenn ich meine Augen
In Deinen versenke.

Ich steh auf Deinen Rhythmus,
Ich liebe Deine Frequenz,
Ich spüre Deinen Herzschlag
Wenn ich mit Dir dance.
Ich steh auf Deine Melodie,
Ich liebe Deine Resonanz,
Ich spüre Deinen Herzschlag,
Wenn ich mit Dir tanz.

Ich steh auf Deine Amplitude,
Ich liebe deine Frequenz,
Ich spür´ wie ich mit meiner Resonanz
Deine Wellenlänge ergänz.

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Wenn Du mich nur lässt

Ich kann durch Wände gehen
Und durch meine Hände sehen.
Ich kann Berge versetzen,
Ohne Regeln zu verletzen.
Ich kann in finsteren Schatten
Wieder Licht machen.
Und ich heile mit meinem Atem die Pest.

– Wenn Du mich nur lässt.

Ich kann durch die Luft schweben
Und tausend Tonnen heben.
Ich kann die Welt retten
Und Dich in sanfte Träume betten.
Kann Deinen tragischen Geschichten
Ein Happy End verpassen.
Und ich feier auf dem Grund des Ozeans ein Fest.

– Wenn Du mich nur lässt.

Wenn Du mich nur lässt,
Dann halt´ ich Dich fest.
Wenn Du mich nur lässt,
Dann halt´ ich Dich ganz fest.

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Es bleibt dabei

Die Gedanken sind frei
Wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein
Im finsteren Kerker,
Das alles sind rein
Vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei!

Ich denke, was ich will
Und was mich beglückt,
Doch alles in der Stille
Und wie es sich schickt.
Mein Wunsch und Begehren
Kann niemand verwehren,
Es bleibt dabei:
Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer
Den Sorgen entsagen
Und will mich auch nimmer
Mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

Ich liebe den Wein,
Mein Mädchen vor allen,
Wie könnte mir eine
Noch besser gefallen?
Ich bin nicht alleine
Bei meinem Glas Weine,
Mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei!

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Du bist nicht allein

In welcher Sprache sprichst Du heute?
In welchem Körper spürtst Du Dich?
Bist du des Wahnsinns fette Beute?
Zerteilst dein Selbst in Ich und Ich.

Wir wollen nur geliebt werden,
Es könnte so einfach sein.
Jeder hier will das Gleiche.
Versteht ihr was ich mein?

Du bist nicht allein.

In welchem Haus bist Du zu Hause?
Bei welchen Menschen bist Du frei?
Bist von der Abstinenz genesen.
Du willst zurück in dein Ei.

Wir wollen nur geliebt werden,
Doch manche wissen das nicht.
Ich kann es nicht oft genug sagen,
auch wenn die Angst in Dir widerspricht.

Du bist nicht allein.

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Erden

Die Erde ist eine Scheibe
Und während ich schreibe,
Glaub´ ich sogar dran.
Sie flacht auf der Seite
Und kreist in der Weite,
Was jeder wohl bestreiten kann.

Die Erde ist innen Hohl,
Der Eingang befindet sich am Pol.
So steht es im Internet,
Sitz´ ich im Winterfett,
Dann wärm´ ich mich an dieser Vision.

Ich frag Dich: Kannst du mir das glauben?

Nicht alles was man kann,
Muss man.

Obschon, die Erde eine Kugel sei,
Bin ich so frei und stell´ sie mir als Quader vor.
Damit die Regelkonsumenten
Mit all den Ecken und den Enden
Beschäftigt werden.
Und sich endlich wieder erden.

Nicht alles was man kann,
Muss man.

Ich muss mich endlich wieder erden.

Nicht alles was man kann,
Muss man.

Ich muss mich endlich wieder erden.

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Die ganze Nacht

Du hältst mich wach,
Die ganze Nacht.
Die ganze Nacht
Hältst Du mich wach.

Du fühlst Dich gut an,
Du machst mich glücklich,
Du trägst mich weiter,
Du führst mich fort.
Du bist die Wärme,
Hältst mich zusammen,
Und wenn Du aufwachst,
Dann bin ich dort.

Du hältst mich wach,
Die ganze Nacht.
Die ganze Nacht
Hältst Du mich wach.

Du bist die Sehnsucht
In meinen Armen.
Bist ein Versprechen,
Das sich hält.
Du hörst Dich neu an,
Du bist das Wunder,
Das mich jetzt braucht
Und das auf mich zählt.

Du hältst mich wach,
Die ganze Nacht.
Die ganze Nacht
Hältst Du mich wach.

Vor einem Jahr, gab es Dich noch nicht.
Jetzt liegst du da, direkt vor meinem Gesicht
Und siehst mich an, Dieser Augenblick ist wahr,
Wir sprechen kein Wort, trotzdem ist alles klar.

Du hältst mich wach,
Die ganze Nacht.
Die ganze Nacht
Hältst Du mich wach.

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Donnerstag im Mai

Wir steigen runter zum Fluss
Und machen Picknick am Strand,
Bauen aus Steinen
Hohe Türme in den Sand.
Die Sonne macht müde,
wir liegen und sehen
Die Spitzen der Türme,
Die in den Himmel übergehen.

Dieser Tag ist perfekt.
Du und ich sind dabei.
Ein perfekter Tag,
Dieser Donnerstag im Mai.
Dieser Tag ist perfekt.
Du und ich sind dabei.
Ein perfekter Tag,
Für uns zwei.

Wir finden am Ufer
Verschollene Schätze.
Wir sagen uns viel
Durch bedeutungslose Sätze.
Entdecken ein Reh,
Wir verharren und lauschen.
– Im Dickicht verschwunden.
Es bleibt vom Wasser das Rauschen.

Dieser Tag ist perfekt.
Du und ich sind dabei.
Ein perfekter Tag,
Dieser Donnerstag im Mai.
Dieser Tag ist perfekt.
Du und ich sind dabei.
Ein perfekter Tag,
Für uns zwei.

Die Sonne geht unter,
Wir machen Feuer am Strand.
Ein Schmetterling landet
Direkt auf deiner Hand.
Die Schatten der Flammen
Tanzen auf den Gesichtern
Und zwei, drei Glühwürmchen
Prahlen mit ihren Lichtern.
Wir sind angekommen
Und wir wollen nichts mehr.
Der Gedanke ist gross
Und wunderschön leer…

Dieser Tag ist perfekt.
Du und ich sind dabei.
Ein perfekter Tag,
Dieser Donnerstag im Mai.
Dieser Tag ist perfekt.
Du und ich sind dabei.
Ein perfekter Tag,
Für uns zwei.

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Feiertag

Heute ist mein Feiertag.
Leute, lasst mich in Ruh.
Denn heute ist mein freier Tag.
Pfiats Eich, Servus und fuck you!

Gott ist ein Bierzelt und Bayern ein Nazi,
Kühe sind Muh und die Berge sind schön.
Südlich von Norden ein jeder ein Bai
Und hab ich Kopfweh, dann ist es der Fön.

Nichts ist mir heiliger als heilige Scheisse,
Herzschmerz bei mir im Jodelverein.
Schützenhilfe für Schützenvereine,
Ich hab zwar kein Glück doch hab ich Schwein.

Herrgottzackzefixhallelujah
Sing ich mit meinen Spezln im Chor.
Selbstschussanlage im Garten
Und Tujahecke, Fussball – Tor!

Heute ist mein Feiertag.
Leute, lasst mich in Ruh.
Denn heute ist mein freier Tag.
Pfiats Eich, Servus und fuck you!

Put your hands up in the air,
Mach ´nen Move, sitzt ein Furz dir quer.
Meine Eier lass ich Schaukeln im Wind,
Bis die Nachbarn endlich eingetroffen sind.

Und dann lehn´ ich mich an meinen Zaun,
Um im Block nach dem Rechten zu schauen.
Und kommt mir irgendeiner schräg,
Dann sag ich: Mach dich weg, mach dich weg!

Heute ist mein Feiertag.
Leute, lasst mich in Ruh.
Denn heute ist mein freier Tag.
Pfiats Eich, Servus und fuck you!

Hallelujah Kreizkruzifix,
Ich muss immer ackern und die Andern machen nix.
Herrgolandzefixhallelujah,
Wer muss heut dran glauben? Ich nein. Du ja.

Heute ist mein Feiertag.
Leute, lasst mich in Ruh.
Denn heute ist mein freier Tag.
Pfiats Eich, Servus und fuck you!

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Wenn die Welt untergeht

Die Strassenlampen werden nicht mehr leuchten,
Die Mauerblümchen werden nicht mehr blühen.
Die Popstars werden nicht mehr singen,
Und die Vögel werden nicht mehr ziehen.
Die Armen werden nicht mehr arm sein,
Die Reichen nicht mehr reich.
DIe Dummen werden nicht mehr dumm sein,
Die Menschen werden endlich gleich.

Die Radios werden nur noch rauschen,
Die Giftgase werden verziehen,
Die Banker werden nicht mehr spekulieren
Und Atommeiler werden verglühen.
Die Endlagerstätten werden strahlen,
Die Kriegstreiber sind passé,
Die Sonnenstürme werden brennen
Und in Australien fällt Schnee.
DIe Grenzen wird keiner mehr brauchen
Kein Funkmast mehr der steht,
Die Schornsteine werden nicht mehr rauchen,
Wenn die Welt untergeht.

Wenn die Welt untergeht.

Niemand wird die Stille hören,
Keiner sieht die Schwärze jener Nacht.
Niemand wird Ruhe stören,
Bis ein neuer Morgen erwacht.

Die Tiere sollen sich paaren,
Und die Sonne soll wieder scheinen.
Die Menschen werden fort sein
Und darum wird auch niemand mehr weinen.
Und hör´ ich die Sirenen,
die mir sagen, dass die Welt untergeht,
Dann hisse ich meine Fahne
Für die Welt die danach entsteht.

Für die Welt die aufs Neue entsteht.
Für die Welt, die danach entsteht,
Dann hisse ich meine Fahne
Für die Welt die aufs Neue entsteht.

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