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FREIFLUG Workshop

Der Erfolg bei Teilnehmern und Zuschauern im vergangenen Jahr zeigt das große Potential des Festivals, das nun auch in Zukunft in Kaufbeuren stattfinden soll.

freiflug versteht sich als ein niederschwelliges, kostenloses und eintägiges Kulturangebot für Besucher aus Kaufbeuren und der Region. Man kann erleben, wie sich die Kaufbeurer Innenstadt für einen Tag in eine Bühne verwandelt. Nicht Berlin, Hamburg oder New York, auch das Allgäu zeiht viele verschiedene Künste und Straßenkulturformen an. Das Besondere daran ist, dass klassische und regionale Kulturformen wie Blasmusik, Theater oder Stepptanz auf jugendkulturelle und urbane Ausdrucksformen wie HipHop, Trendsport oder Fassadenmapping treffen und sich gerade im Zusammenspiel ungeahnte Möglichkeiten ergeben.

Die zweite Komponente des Festivals: Die Produktion ist das Ergebnis aus vorangehenden, ebenfalls kostenlosen Workshops, in denen externe Profis die Kaufbeurer Teilnehmer unterrichten. freiflug ist ein Netzwerkprojekt, das die Strukturen und Vereine vor Ort stärken und fördern möchte – auch unorganisierte Szenen, die normalerweise nicht im kulturellen Kontext wahrgenommen werden. Förderung also durch Kontakt zu Profis, neuen Input und öffentliche Wahrnehmung. (Das Konzept geht auf: So konnte z. B. der TVK nach dem Festival viele neue Anmeldungen verbuchen und der Artistikverein Anam Cara engagiert die freiflug-Artisten in Zukunft regelmäßig für Workshops).

Die Konzeption des Festivals stammt von Dr. Martina Taubenberger und ist Ergebnis ihrer Kulturstudie zur Stadt Kaufbeuren aus dem Jahr 2012. Beim ersten freiflug-Aufschlag 2014 hat Dr. Martina Taubenberger auch die künstlerische Leitung übernommen. Für 2015 wurde Sebastian Schwab als künstlerischer Leiter und die Besatzung der Bastard-Pop-Band Rainer von Vielen als Workshopleiter und Künstler engagiert.

 

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